Revolutionstryptichon III

Schriftenreihe der GVS-TWA

Autor: Max Aschenbach
Nummer: VX-03 / 2025
Datum: 23.11.2025

Zusammenfassung

     Dieses Dokument analysiert die Bedingungen, Möglichkeiten und Widersprüche satirischer Vernunft im Kontext politischer Stiftungspraxis und dialektischer Kritik. Es erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, wohl aber auf Klarheit im Widerspruch.

Warum Satire zur Revolution verpflichtet



   Satire ist Kunst, und Kunst muss einen Scheiß.1 Das muss gesagt werden, bevor ich sie an der revolutionären Front verheize. Auf die bescheuerte Idee, sie sei zu irgendwas verpflichtet, kann man nur kommen, wenn man etwas hinzufügt, hier: Die PARTEI. Diese, so behaupte ich, ist durch die Satire zur Revolution verpflichtet. Die unheimliche Allianz aus Kunst und Kartoffel, Satire und Partei, kann nur durch gnadenlose Selbstreflektion, -radikalisierung und -überhöhung ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden, den Ansprüchen der Satire.

1Gottfried Benn, “Soll die Dichtung das Leben bessern?” - Was Benn über Dichtung sagt, gilt weitestgehend für jede Kunst.

   Die da wären?
Darauf keine Antwort, bevor nicht geklärt ist, was Satire ist - und das nicht, ohne einen zugrundeliegenden Kunstbegriff. Kunst, so können wir allgemein feststellen, hat ihren Platz neben den Wissenschaften. Obwohl es noch keinem gelungen ist, Kunst zufriedenstellend zu definieren, haben die Künste selbst im autoritärsten Drecksstaat, im kapitalistischsten Schweinesystem, im ideologischen Wissenschaftswahn ihren Raum und bekommen nicht nur Akademien, Hochschulen und Universitäten, nicht nur Schulfachbedeutung und Museen, Theater und Konzertpaläste, sondern in ihrer hehren Freiheit gar Verfassungsrang.
Die Idee „Kunst“ ist als gesellschaftlich unverzichtbar anerkannt. Und allzu gern erhöht man sich durch Besitz oder Nähe zu Werken und Werkelnden. Als Antipode zum Vermessen, Zählen und Rationalisieren darf die Kunst das Mütchen denken. Ob nun als Bild, Buch oder Bühnenstück berührt, beschreibt, bekennt sie und soll doch stets mehr sein als Dekoration und Unterhaltung. Gesellschaftliche Bedeutung soll sie gar haben, verhandeln, wie das Menschsein ist. Was ist, in Frage stellen. Immer neu, sonst ist’s von gestern. Immer Fiktion, weil künstlich. Immer gelogen, doch bewundert. Kunst ist professionelle Ästhetik aus einem Grund, aber ohne Zweck. Kunst ist kein Gebrauchsgut. Kunst ist intersubjektive Kommunikation mit ästhetischen 2 Mitteln. Der von mir genutzte Kunstbegriff ist avantgardistisch.

2Ästhetisch ist nicht mit schön zu verwechseln.

   Satire sei eine Kunstgattung, muss ich lesen. Offensichtlich Unsinn, da sich Satire nicht neben die Bildende, die Darstellende oder die Schreibende Kunst stellen lässt. Sie bedient sich ihrer, schlimmstenfalls gesungen. Als Kunstform wird sie bezeichnet, und auch da stellt sich die Frage, welche Form (alle) und welche Kunst? Jede Kunst kann Satire sein, es sind also andere Eigenschaften, die ein Kunstwerk 3 zur Satire machen. „Typische Stilmittel der Satire sind die Übertreibung als Überhöhung oder die Untertreibung als bewusste Bagatellisierung bis ins Lächerliche oder Absurde. Üblicherweise ist Satire eine Kritik von unten (Bürgerempfinden) gegen oben (Repräsentanz der Macht), vorzugsweise in den Feldern Politik, Gesellschaft, Wirtschaft oder Kultur.“ Wikipedia, Satire.
Oder kurz: Humor und Kritik.

3Die irreführende Verwendung des Begriffs „Realsatire“ lehne ich ab. Das erniedrigt nicht nur die Kunst, sondern verharmlost vor allem den so bezeichneten Gegenstand

   Mit dem Humor ist’s nochmal schlimmer als mit der Kunst, denn den hat man einfach oder nicht, und kaum eine hat denselben. Humor muss weder lustig noch witzig sein, das provozierte Lachen nicht fröhlich und manche Witze haben nicht mal eine Pointe.4 Was dem Humor vorangeht, ist die Fähigkeit der Reflexion. Erst mit dem Schritt hinaus, dem Blick von außen, erkennt man die Absurditäten und Lächerlichkeiten, über die zu lachen man sonst nicht fähig wäre. Aus einem unangenehmen Gegenstand, der beklemmt, ängstigt, ekelt wird durch Verfremdung etwas, worüber man lachen kann. Für Verfremdung muss man das zu verfremdende (zu einem gewissen Maß) verstanden haben, wenn man etwas Verstandenes verändert, eignet man es sich an und nimmt ihm damit Macht über einen. Geiler psychologischer Vorgang. Womit die natürliche5 Nähe zur Kritik und damit zur Satire gegeben wäre. Vielleicht könnte man behaupten, die Satire wäre Humor als Kunst?
Nope.

4Meine Humorbetrachtung interessiert sich wenig für die unstrittigen Lustigkeiten, über die man schon mit 3-jährigen lachen kann. Wenngleich genau dieses unverzichtbares und oft genutztes Stilmittel der Satire ist. Ein Kackehaufen auf einem Plakat, ein Pimmelchen auf einem Antrag, schlüpfrige Anzüglichkeiten und simple Beleidigungen sind oft genug das Brecheisen in die öffentliche Kommunikation. Für Komik brauchts jedoch nicht unbedingt Humor, das ist ja der Witz.
5Fuck off, warum lachen wir? Ist wie beim Sex: Rational nicht erklärbar, was an Fleischfalten und -beulen so fetzt.

   Denn da fehlt ja noch die Kritik. Und zwar nicht irgendwelche, sondern „sozial relevante“6. Gesellschaftskritik. Dies bedeutet, Satire muss in ihrer konkreten Gesellschaft, ihrem direkten zeitlichen, örtlichen und sozialen Umfeld agieren, sie analysieren, sezieren, dekonstruieren. Denn um relevante Kritik zu sein, muss die Kritik die Beseitigung des Kritisierten intendieren. Damit unterscheidet sich Satire von jeglicher restlicher Kunst, die an nichts gebunden ist, als in ihrer Zeit zu entstehen und sich gerade in den endlosen
Weiten der Fiktion verlieren darf. Es kommt noch schlimmer: Während der herkömmliche Künstler einem die Regenbogeneinhörner vom Himmel pflücken darf, ist die Satire der Wahrheit verpflichtet. Von jeher ist man sich ironischerweise einig, dass der Satire ihre Ironie, ihr Spott, ihre Übertreibung, ihre Bösartigkeit einzig als Mittel, die Wahrheit zu sagen zustehen. Um die Wirklichkeit zur Kenntlichkeit zu entstellen. Wahrheit - fieser Anspruch. Keine Ausreden erlaubt.7

6Sulzer, J.G. (1771) Allgemeine Theorie der Schönen Künste: in einzeln, nach alphabetischer Ordnung der Kunstwörter auf einander folgenden, Artikeln abgehandelt. Erster Theil. 1. Aufl. Leipzig: Weidmann; Reich. URN: urn:nbn:de:kobv:b4-20593-2.
7Die nötige Auseinandersetzung mit einem Wahrheitsbegriff, der weder der stumpfsinnigen Idee folgt, wahr zu sein, noch jeglichen Anspruch auf Korrektheit, Wahrhaftigkeit oder gar Rationalität aufgibt, wird an dieser Stelle einfach vorausgesetzt. Die Ambiguitätstoleranz, die erfordert, Wahrheit von Kunst zu verlangen, ist Grundlage dieses Textes.

   Noch härter ist der Bruch zu den harmlosen Künsten in der Zweckhaftigkeit der Satire.
Haben sich die Künste eines erstritten, dann die Zweckfreiheit. Kunst ist immer zuallererst um ihrer selbst willen. Eine Freiheit, die der Satire durch ihre Tätigkeitsbeschreibung
nicht zukommt. Satire richtet sich gegen ein Außen, ohne das es sie nicht geben kann. „Der Endzweck der Satire ist dem Übel, das sie zum Inhalt gewählt hat, zu steuern, es zu
verbannen, oder wenigstens sich dem weiteren Einreißen desselben zu widersetzen und die Menschen davon abzuschrecken.“8 Satire ist ihrem Wesen nach immer der konkrete Eingriff ins Alltägliche. Wenn Kunst eine Exekutive hat, dann ist’s die Satire. Während der Rest sich im enthobenen Kunstsein suhlt, frei von den Zwängen der Welt und höchstens durch die gierigen Finger des Vermieters dem Jetzt verpflichtet, steht die Satire im Dreck und wühlt mit beiden Händen in der realexistierenden Scheiße, formt kleine Kackeklümpchen und wirft.9
Witz ist ihre Waffe. Rotzfrech bedient sie sich dabei aller bekannten Mittel des unmittelbaren Zugangs zur subjektiv ausgelösten Emotion.10 Am liebsten jedoch des Humors. Oft
lustig, doch vor allem eines: gemein. Bösartig gegenüber den Gegenständen ihrer Betrachtung, despektierlich über die Schmerzgrenze, verletzend bis zum Fackelmob. Sie führt vor, stellt bloß, macht lächerlich. Wofür?

8JG Sulzler, ebd.
9Wo mit Scheiße gespielt wird stinkt’s, und so vergisst nicht nur die beworfene Gesellschaft allzu gern, dass nicht der Werfende die Scheiße fabrizierte, sondern auch die Satirikerinnen, dass es keine Scheiße ist, mit der sie werfen, sondern Kunst. Ein Umstand, der auch dadurch befördert wird, dass die erhabenen Künstler, nach Ewigkeit strebend, sich im schmutzig Konkreten nicht die Hände schmutzig machen wollen und daher nur wenige Künstler Satire machen. Und leider zu wenige Satiriker Kunst.
10Ein Bild bombardiert den wehrlosen Betrachter in Sekundenbruchteilen mit tausenden von Informationen, weil unser Hirn darauf ausgelegt ist, die Welt ununterbrochen visuell zu interpretieren. Musik reitet blindlings durch die Emotionen, und Reime und andere Sprachästhetik lässt folgen, wo der Inhalt es verbietet.

   Nach Schiller stellt die Satire die mängelbehaftete Wirklichkeit einem Ideal gegenüber.
Tucholsky (SPD) ist der gekränkte Idealist, der die schlechte Welt gut haben will und des wegen gegen das Schlechte anrennt. Im Dienst des Guten Sschlechtes tun. Loriot beschrieb Satire als Dekonstruktion des Schlechten. Positive Destruktivität. Ideale sind immer die ihrer Zeit und die ihres Satirikers. Satire, welche die Zeit überdauert, wird entweder zur schönen Kunst, weil ihr der Gegenstand abhanden gekommen ist, oder bleibt Satire, wenn das Schlechte, das sie bekämpft, ebenso überdauert hat wie ihre Ideale. So attackieren die mittelalterlichen Ständesatiren ihre Gesellschaft innerhalb ihrer Ordnung (und erzählen doch viel ewig Menschliches). Jonathan Swift pisst großzügig in die herrschende Klasse und Ideologien seiner Zeit - ohne Marx. Kraus hat Bildzentralen abgefackelt, ohne Bild.
Tucholskys Ideal des guten Staats hatte er vor dem Holocaust. Die Bauern haben verloren, Gullivers Reisen* [Unbedingt lesenswert: Kommentierte Ausgabe Jonatahan Swift “Gullivers Reisen” Manesse -Verlag] wurde zum Kinderbuch verstümmelt, und Tucholsky hat sich umgebracht. Ihre Ideale und ihre Satiren haben überlebt. Genauso wie das Schlechte. 
Es hat die Kronen und Perücken abgesetzt, den Knüppel gegen Taser getauscht, lässt lieber freiwillig selbstausbeuten als selber auszubeuten, ist nicht abstraktes System, sondern von Menschen gelebt, die durch Systeme gemacht werden.

   Ich fasse zusammen:
Satire ist Gesellschaftskritik als Kunst, welche mit allen Mitteln selbiger die Übel der Welt
bekämpft, bis sie gut ist. Es darf gelacht werden. Oder andersrum.

   Zeit den Antagonisten vorzustellen:
Wir leben in einer neoliberalen Selbstausbeutungsgesellschaft, in der jede jedermanns Konkurrent ist. Solidarität endet mit Demoschluss. Die demokratischsten Demokratien sind undemokratische Drecksapparate, die Krieg, Hunger und Armut über sich und alle anderen bringen. Alle halbwahren, gesellschaftsbefriedenden Versprechen von Sozialstaat und Mitbestimmung werden vor unseren Augen der menschenverachtenden Notwendigkeit des allesdurchdringenden religiösökonomischen Massenwahns geopfert. Wir sehen gerade die nächste Welle Faschismus über die Welt rollen. Abweichungen vom einwandfreien Funktionieren als zufrieden arbeitender Normmensch werden pathologisiert und diskreditiert. 
Wir leben in einer Gesellschaft, die die Hälfte ihrer selbst strukturell, konsequent und mörderisch niederpimmelt, weil‘s Frauen sind. Weiß Gott, ich will kein Neger sein!
Drum kümmert’s mich zum Glück auch nicht gar so dolle, wenn Millionen verhungern, verdursten, verheizt werden, in Konflikten, bei denen andere um die Ressourcen zanken.
Oder um irgendwas anderes. Krieg ist auf jeden Fall wieder geil, und die eigenen Kinder dürfen endlich wieder für irgendwas an irgendeiner Front verrecken. Wenn sie nicht vorher an Hitzeschlag, Autoverkehr oder dem Bildungssystem zugrunde gegangen sind. Vielleicht esse ich sie doch lieber selbst. Bevors der Nachbar macht. Ist das eigentlich schon diese Zombieapokalypse?

   Und dazwischen betrinkt sich Die PARTEI, längst besudelt, weil sie in den Bauch der Bestie kroch, Teilnehmer im „demokratischen“ Betrieb 11 wurde und sah, dass das Monster nicht nur Scheiße produziert, sondern Krebs hat, Krebs ist. Unheilbar krank, die Krankheit selbst ist. Die PARTEI kann sich die Hände nicht mehr in der Unschuld der Unwissenheit waschen, wir haben zuviel gesehen. Wenn dieses System und seine Protagonisten weder fähig noch willens sind, sich zu reformieren, hilft nur noch eines: Revolution.

11vgl. Revolutionstryptichon - Teil 2: Realexistierende Demokratie


   Der totale Bruch mit dem Bestehenden, die Überwindung des Alten, Verdorbenen, die Beseitigung der herrschenden (Struktur) für etwas Neues, Besseres. Nur gibt es ein kleines Problem mit der Revolution, es gibt sie nicht. Die soziale Revolution des 19. und 20. Jahrhunderts ist spätestens mit Ende des Kalten Krieges, tatsächlich wohl mit dem 2. Weltkrieg, verschieden. Die Kulturrevolution der 68er hat Konventionen gebrochen, das System griff sie schon nicht mehr an. Warum? Egal welche der historisch jeweils einzigartigen Revolutionen man betrachtet, so lässt sich diagnostizieren, dass es jeweils neue Ideen waren, die den Missständen und Lügen der jeweiligen Herrschaft den Knüppel in die Hand und die Opfer auf die Barrikaden brachte.
Und jede erwähnenswerte Revolution, ob nun erfolgreich oder nicht, rang der herrschenden Klasse Zugeständnisse ab, um den marodierenden Mob zu befrieden. Selbstverständlich immer so wenig wie nötig und gerne zum Schein. Akzeptiert das Subjekt die bestehenden Ungerechtigkeiten nicht mehr, weil es eine andere Vorstellung hat, wird es revolutionär. Genug12 revolutionäre Subjekte sind eine Revolution. Die beginnt nicht auf den Barrikaden, wie die heroisch ikonographische Entertainmentphantasie affektiv erträumt, sondern sie endet dort. Revolutionen beginnen im Kopf. Sie beginnen mit Ideen, Idealen, Utopien, die dem bestehenden Übel das Fundament zersetzen.
Dieser Gesellschaft, die nicht in der Lage ist, ihre Ideale zu verwirklichen, wenn sie sie überhaupt hat oder kennt, fehlt diese Vorstellung des Anderen, des Gerechteren, der Utopie.

12Genug ist nicht die Mehrheit. Genug ist, wenn die Idee nicht mehr durch das Auslöschen einzelner Subjekte ausgelöscht werden kann.

   Wenn Satire dem Kampf gegen das Böse (?) hin zur besseren, idealeren, utopischeren Gesellschaft verpflichtet ist, diese idealbefreite Ordnung mit den dafür vorgesehenen Instrumenten nicht in der Lage ist, sich zu reformieren und die Menschheit leidet, dann ist’s die Aufgabe der PARTEI, die Revolution zu denken.
Uns die postkapitalistische Welt nicht als Apokalypse vorzustellen und dieser Utopie, diesen Idealen unsere Kritik am lächerlichen Übel unserer Zeit zugrunde zu legen?

   Welche verfickten Ideale?


   Guckt man sich an, welche Begriffe in weiten Teilen unserer Gesellschaft (größtenteils unerfüllt) als Konsens bezeichnet werden, sieht’s doch ganz gut aus: Gerecht und solidarisch soll’s zugehen, hierarchiearm oder gar -frei sein, Gleichheit und Gleichberechtigung sind schon länger beliebt, selbstbestimmt wollen wir leben und lieben. Diskriminierungs- und angstfrei wollen wir leiden. Verdammte Scheiße: Niemand will ermordet, geschlagen, gedemütigt oder irgendwie schlecht behandelt werden, und jeder Form, es bei anderen zu billigen, geht eine Entmenschlichung voraus. Ist das denn so schwer?

   Unsere Revolution ist eine Weltrevolution.
Unsere Revolution ist antikapitalistisch.
Unsere Revolution ist pazifistisch.
Unsere Revolution ist Feminist.
Sie ist vegan.
Unsere Revolution ist eine Revolution für unten.
Satire fragt nicht um Erlaubnis, Revolution erst recht nicht.

   Also klabustern wir uns unsere Ideale zusammen, analysieren, kritisieren und dekonstruieren lachend den uns umgebenden Wahn und beschmeißen seine Büttel mit den wohlgeformten Kackebällchen der Satire.
Das ist unser Existenzauftrag.13 Denn Satire verpflichtet zur Revolution.

13Wem Benn zu alt war, der höre Goetz. Es sind immer die Literaten, die die Schönsten Dinge über Kunst (eigentlich Dichtung) sagen. Ist halt kein Malwettbewerb.: “Existenzauftrag der Literatur” Antrittsvorlesung von Rainald Goetz im Rahmen der Heiner Müller-Gastprofessur.