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Datum: 12. Mai 2025

Vortragender: Jan Jost

Ort: Digitaler Vortrag über Microsoft Teams

Kurzbeschreibung

Zentralasien spielte lange eine untergeordnete Rolle in der deutschen Außenpolitik – trotz historisch breiter Präsenz in der Region. Unser Vortrag beleuchtet, wie sich das Verhältnis zu Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan, Turkmenistan und Kasachstan seit dem Zerfall der Sowjetunion entwickelt hat und fragt, ob es heute überhaupt von einer konsistenten deutschen Zentralasienpolitik gesprochen werden kann.

Weitere Informationen

  • Beginn: 19:00 Uhr (MESZ)
  • Dauer: ca. 90 Minuten inkl. Q&A
  • Sprache: Deutsch
  • Teilnahme: Kostenlos, Anmeldung erforderlich

Langbeschreibung

Obwohl Deutschland lange Zeit das einzige europäische Land war, das in allen fünf ehemaligen Sowjetrepubliken in Zentralasien unterhielt, sind die Beziehungen in diese Region der Welt seit dem Zerfall der Sowjetunion meist im Hintergrund gelaufen. Durch die Prominenz von Afghanistan als Thema in der Region, wurden Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan, Turkmenistan und Kasachstan häufig wenig wahrgenommen oder auf ihre Rolle als Lieferanten von Energierohstoffen reduziert.

Die menschenrechtliche Lage in den diktatorisch geführten Ländern wurde im Westen kaum beachtet. Durch den Ukrainekrieg und das Erstarken des islamistischen Terrorismus in Zentralasien rückte das Gebiet jedoch jüngst in den Fokus der Öffentlichkeit. Der Vortrag fragt in historischer und aktueller Perspektive, ob man dabei von einer deutschen Zentralasienpolitik sprechen kann, oder ob nur eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen von Seiten Deutschlands gefahren werden.

Über den/DIE Vortragende

Anmeldung

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Kontakt bei Fragen: info(a)twadorno.de