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Filmabend & Diskussion: Kein Land für niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes

Der Gründungsverein für eine zukünftige Stiftung der PARTEI benannt nach T. Willibald Adorno und Die PARTEI München laden ein zu einem gemeinsamen Filmabend mit anschließender Diskussion.
Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Kein Land für niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“, der sich kritisch mit deutscher und europäischer Migrationspolitik auseinandersetzt.
„Dieser Lockdown der Menschlichkeit muss beendet werden. Flucht ist kein Verbrechen. Und Migration ist eine zivilisatorische Notwendigkeit.“ — Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung
Hier gehts zum Trailer.
Mit dabei:
- Infostand der Seapunks
- Kartentausch mit Offen!
Im Anschluss an den Film findet eine Gesprächsrunde und ein offener Austausch statt mit:
- Klara Schinnerl (Migrationsbeirat München)
- Marie Burneleit (Stadträtin München)
📅 Termin
03.03.2026, Einlass: 19.30
Ort: Neues Maxim, München
Eintritt: frei
Einlass: nach Erscheinen – Plätze sind begrenzt
Langbeschreibung:
Deutschland steht an einem historischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wird im Jahr 2025 ein
migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag angenommen – mit Unterstützung der
AfD, die vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremer Bestrebungen beobachtet wird. Die
Erklärung zur Begrenzung der Zuwanderung sieht unter anderem eine vollständige Schließung der
deutschen Grenzen vor. Ein Paradigmenwechsel kündigt sich an: weg vom Schutz von
Geflüchteten, hin zu Abschottung und Abschreckung.
Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes begibt sich auf die Suche
nach den Ursachen dieser politischen Zäsur und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine
aufrüttelnde Reise. Die Dokumentation beginnt an den europäischen Außengrenzen, wo eine
andauernde humanitäre Katastrophe auf staatliche Ignoranz trifft, aber auch auf ziviles
Engagement. Sie begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer, dokumentiert die
katastrophale Lage aus der Luft und erzählt die Geschichten von Überlebenden, die trotz Gewalt
und tödlicher Risiken den Weg nach Deutschland gefunden haben.
